Über mich

hallo!
ich bin das lieschen – also marilisa eigentlich.
ich bin pfarrerin und floristin und möchte mit meinen workshops und vorträgen beide fachbereiche miteinander verbinden.

wie kommt man denn auf die idee, theologie und floristik zusammenzubringen?

in der bibel ist von blumen meist im kontext von vergänglichkeit die rede. blumen, einmal gepflückt, welken schnell. und auch wenn wir sie eingepflanzt lassen, sind sie doch dem kreislauf der natur und des lebens ausgeliefert. ihre schönheit wärt nur kurze zeit und ist damit ein symbol dafür, wie es dem menschen ergehen wird.

blumen sind also höchst symbolisch, noch bevor farbe und sorte ins spiel kommen.

und blumen begleiten menschen schon immer an den wichtigen punkten im leben. und genau wie blumen menschen begleiten, begleitet auch religion diese punkte.

es ist besonders, wenn menschen mir zu einem solchen anlass ihre geschichte(n) anvertrauen. freude und hoffnung genauso wie schmerz und enttäuschung.

und weil wir nicht nur worte brauchen, um diese punkte zu begehen und uns bewusst zu machen, gibt es all die nicht-wörtlichen teile dieser feiern.
die blumen etwa.
ausdruck der verstorbenen person, hilfestellung beim erzählen von ihr, trost und schönheit in zweckmäßigen räumen.

ihr seht: das gehört dicht zusammen, die blumen und die pfarrerin.

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